Gangs of New York

In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts in New York: Amerika wurde zu dieser Zeit von einer wahren Einwanderungsflut überschwemmt. Ausgelöst durch eine schwere Hungernot in Irland kamen tausende von Iren übers Meer nach New York, das Tor zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Gangs der Five Points

Die gewaltigen Menschenmassen strömten in die ärmsten Viertel der Stadt und schnell bildeten sich rivalisierende Gangs, die die Einwohner in einem bisher unbekannten Maße terrorisierten. Das Elendsviertel Five Points wurde zum Sammelbecken für Einwanderer, geprägt von kaum vorstellbaren Zuständen. Die Bandenkriminalität wuchs, Armut, Sittenlosigkeit, politische Korruption und blutige Straßenkämpfe übernahmen die Regie in einem täglichen Überlebenskampf. Five Pointe wurde zu einer Hölle aus Gewalt, Hass und Angst.

Die Regierung stand dem zunächst machtlos gegenüber, hatte selbst große Probleme mit dem kurz bevorstehenden Bürgerkrieg. Es gab nicht genug Freiwillige für einen Krieg dieser Größenordnung und so versuchten die Politiker alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um so viele Einwohner wie möglich einzuziehen. Einwanderer wurden direkt nach Verlassen des Schiffes eingebürgert und zur Armee geschickt. Es wurden Versprechungen gemacht und mit allen Mitteln gelockt. Doch viele waren nicht bereit, in einen Krieg zu ziehen, den sie nicht wollten. Es kam zu gewaltigen Straßenschlachten und Aufständen, die Amerika tief erschütterten.

Rache

Inmitten des Chaos das in dieser Zeit herrscht, sucht ein junger irischstämmiger Idealist, Amsterdam Vallon,  Rache für den Tod seines Vaters.  Es ist klar, dass es nur auf ein Ziel hinaus laufen kann – die Vergeltung an den „Natives“ und ihren charismatischen aber skrupellosen Anführers Bill „der Schlächter“ Cutting.  Dabei kommt es zu sehr emotionalen, wie einprägsamen Erlebnissen auf den Weg zur „letzten“ Schlacht für Amsterdam.

 

Fazit

Ein Bildgewaltiger und sehr spannender Film aus dem Jahre 2002 mit einem Leonardo Di Caprio, egal ob man ihn mag oder nicht, seine Rolle perfekt spielt und den Zuseher einen wirklich geglückten und authentisch wirkenden Rückblick in die 1840er bis 1860er Jahre gibt.
 
Von mir für euch, eine klare Empfehlung für den Film am Sonntag und meiner Meinung nach ein „must seen“!!
 
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